In den Jahren 1897, 1927, 1957 und 1958 kam es durch verheerende Hochwasserkatastrophen zu großen Schäden
in der Stadt. 1940/41 wurden in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Sonnenstein
(heutiges Schloss Sonnenstein), welche in dieser Zeit durch das Naziregime
als Euthanasie-Tötungsstätte eingerichtet wurde, ca. 15.000 vorwiegend Geisteskranke
und zum Schluß auch jüdische, polnische und deutsche KZ-Häftlinge ermordet.
Durch einen Bombenangriff im Jahr 1945 wurden die Elbbrücke, der Bahnhof und
viele Wohnhäuser zerstört.
1965-83 baute man das Wohngebiet
auf dem Sonnenstein großflächig aus. Ein zweites großes Wohngebiet entstand
im rechtselbisch gelegenen Stadtteil Copitz. Nach 1990 erfolgten in Pirna
größere Sanierungsarbeiten (Elbbrücke, Rathaus, Schwimmhalle, Stadtmuseum,
viele Häuser der Altstadt, wie z. B. Blechschmidthaus, Canalettohaus, Tetzelhaus,
Alte Knabenschule u. a.). 1997 begann der Bau der zweiten Elbbrücke. Außerdem
entstanden Gewerbegebiete auf dem Sonnenstein und auf dem Gelände des ehemaligen
Kunstseidenwerkes.