Drogenmühle (1999)
Drogenmühle um 1900 (hist. Aufnahme)
Anlage von Mahl- und Brettmühlen
erstmals urkundlich erwähnt und nach dem Besitzer Beyl als "Beylsmühle" benannt, später "Mittelmühle"
Herr von Körbitz wird Lehnsherr der Mühle
Mühle im Besitz des kurfürstlichen Malers Heinrich Göding
mehrfacher Besitzerwechsel durch Erbe, Verkauf, Verpachtung und Versteigerung
Mühle abgebrannt und wieder aufgebaut
Mühle geht durch Kauf in Besitz von Christian George Otto Friedrich (Drogen-, Mahl- und Schneidanstalt), seitdem im Volksmund "Drogenmühle" genannt
Zerstörung eines großen Teiles der Hauptmaschinenanlage durch ein Feuer
Franz Otto Friedrich wird Inhaber der Firma
auf Grund fehlender Importe Kräutersammlung durch Bevölkerung, Verarbeitung in der Drogenmühle. Später verstärkter Arzneipflanzenanbau durch Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften
nach dem Tod Franz Otto Friedrichs Leitung des Betriebes durch seinen Schwiegersohn, Herrn Oesterhelt
Verstaatlichung selbständiger Betriebe, Übergang ins Volkseigentum
Fortsetzung der Produktion durch volkseigenen Betrieb
Einstellung der Produktion
mehrfacher Besitzerwechsel (Mühle in Treuhandverwaltung, Verkauf der Mühle einschließlich Kräuterwiese an Ministerialrat Feldmann (Bayr. Landesregierung), Verkauf an Augsburger Immobilienfirma Graf und Maresch
Mühle im Besitz der Holzindustrie Hengst Pirna
Drogenmühle (1999)
Drogenmühle um 1900 (historische Aufnahme)
nach 1945





1963


1972

1972-1990

1990
nach 1990






seit 1992
12./13. Jh.
1473


1548

1580-1602

16. Jh.-18.Jh.

1774 u. 1885
1893



1911

1928