Erste sichere Erwähnung des Ortes Sedlitz (Czedelitcz,
Sedelicz) und des Rittersitzes (später als Kammergut bezeichnet), gehörte
anfangs zur alten Burggrafenschaft Dohna, später wechselnde Besitzer
"Gros Seidelitz" wird als Rittergut bezeichnet
Großsedlitz brennt völlig ab
Kauf des abgebrannten Ortes durch Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth
Baubeginn von Schloss "Friedrichsburg", Park und Orangeriehaus
Kurfürst Friedrich August I (August der Starke) erwirbt die Großsedlitzer
Anlage (geheimer Kaufvertrag mit Wackerbarth), Entwurf eines neuen Bauplanes
Offizielle Bekanntgabe der Überschreibung auf August den Starken, gigantische
Bauvorhaben
Fest des Polnischen Weißen Adlerordens (anläßl. d. Namenstages von August
dem Starken)
Einstellung der Baumaßnahmen, Gartenanlage bleibt daher unvollständig.
Tod von August des Starken, Sohn Friedrich August II hält Großsedlitz als
Mittelpunkt für Glanz und Gloria aufrecht
Schloss wird während des Siebenjährigen Krieges zeitweise Hauptquartier der
Preußen
Beseitigung der Kriegsschäden
Erneute Zerstörungen durch Kampfhandlungen im Garten (durch Befreiungskrieg
Napoleons)
Schloss und Park werden Staatsdomänen (Festlegung in Sachsens erster Verfassung)
Restaurierung und Ergänzung von Sandsteinfiguren
Erneuerung von Treppenanlagen und Balustraden, Ausbesserung der Figuren
Umbau der Unteren Orangerie
Abriss des zerstörten Schlosses und Neubau eines Seitenflügels nach Plänen
von Hofbaumeister Bernhard Krüger (heutiges Friedrichschlösschen)
verschiedenartige Nutzung des Friedrichschlösschen, Wiederherrichtungsphase
des ursprünglichen Aussehens
Der Ort Großsedlitz wird nach Heidenau eingemeindet.
Herstellung der barocken Farbfassung des Friedrichschlösschens
Führung des Barockgartens als Staatlicher Schlossbetrieb
Öffnungszeiten:
täglich geöffnet
April-September 07.00 bis 20.00 Uhr
Oktober-März 08.00 bis 18.00 Uhr