Hinter dem großen Freigehege der Rothunde befinden sich die Huftieranlagen. Bemerkenswert sind die asiatischen Bergtiere mit den Turs, einer Steinbockunterart im Westkaukasus. Sie werden weltweit nur noch in wenigen Zoos gehalten und gezüchtet. In ihrer Heimat leben sie in Bergwäldern und auf kahlen Felsen, dabei unternehmen sie jahreszeitliche und nahrungsbedingte Höhenwanderungen. Der Freilandbestand ist nicht geklärt, aber man befürchtet Schlimmes. An den Hörnern der Böcke kann man die Jahreszuwachsfurchen erkennen.

Bergziege

Bergziegengruppe

Die Heimat der Kreishornschafe, einer Unterart des orientalischen Wildschafes, befindet sich in den Hochsteppen Turkmeniens. Die Widder leben meist vom Rudel getrennt, haben ein helles mähnenartiges Fell am Hals und wenn sie älter werden, riesige kreisförmig gebogene Hörner. Sie tragen einen langen Fellbehang im Winter, der wie ein Mantel am Hals aussieht. In der Huftieranlage sind unter anderen noch der Himalaja-Tahr (alter Vertreter der Ziegenarten) und der Mishmi-Takin untergebracht. Takine, auch als Rindergemse bezeichnet gehören zu den sehr selten zu sehenden Tieren.