Den Carolasee und seine Umgebung legte man im Zuge der Erweiterung des Großen
Gartens durch Karl Friedrich Bouché 1881-1886 an. Er entstand aus einer alten
Kiesgrube der damaligen Strehlener "Krähenhütte". Benannt wurde er nach der
sächsischen Königin Carola. Die Ausflugsgaststätte "Carolaschlößchen" wurde
1895 erbaut. Sie war viele Jahre eine renommierte Gastwirtschaft. Zu DDR Zeiten
war sie ein Selbstbedienungslokal mit Terrassenwirtschaft. Danach verfiel sie
immer mehr. Nach mehreren Rechtsstreiten zwischen dem Freistaat Sachsen und
Bewerbern für dieses Lokal in den Jahren 1990-1997 wurde für die Gaststätte
"Carolaschlößchen" 1998 ein Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen und die Herstellung
des Gebäudes im zeitgemäßen Stil begann. Die dafür erforderlichen Baukosten
liegen bei rund drei Millionen Mark. Seit Anfang 2000 ist die Gastwirtschaft
wieder eröffnet worden. Im Frühjahr 1998 veranlasste der Freistaat die






Entschlammung und die Uferbefestigung des Carolasees und heute ist der See wieder
ein idyllischer Erholungsort, an dem man sich auch aktiv betätigen kann. Im
Sommer besteht die Möglichkeit einer Gondeltour mit kleinen Ruderbooten und
im Winter kann man auf dem See Schlittschuh laufen.