Unter der Ära von Kurfürst Johann Georg II. in den Jahren 1656-1679 entstanden prachtvolle barocke Bauten sowie der Große Garten und erste Manufakturen. Auch das kulturelle Leben bekam Aufschwung (u. a. Musik und Komödie), wobei das Wirken von Heinrich Schütz besonders erwähnt sein soll. 1680/84 breitete sich nochmals eine schwere Pestepidemie über Dresden aus. Doch diese Epidemie und auch der Brand Altendresdens im Jahre 1685 stoppten nicht die rasche Entwicklung der Stadt. Nach den kurzen Regierungsperioden von Johann Georg III. und Johann Georg IV. trat 1694 Kurfürst Friedrich August I., vorwiegend unter dem Namen August der Starke bekannt, seine Herrschaft am Dresdner Hofe an.
Im Siebenjährigen Krieg (1756-1762) wurde Dresden mehrfach von preußischen Truppen belagert. Erhebliche Zerstörungen und Rückgang der Bevölkerungszahlen waren die Folgen, wovon sich Dresden nur langsam erholte. Auch die Ereignisse der Französischen Revolution hinterließen Spuren in der Stadtentwicklung, die nach der Herrschaft Napoleons nicht mehr vom königlichen Hofe bestimmt wurde. Eine liberale Regierung kam zum Einsatz. Nach 1850 trat die große Industriealisierung Dresdens in den Vordergrund. Typische Dresdner Industriezweige waren vor allem die Nahrungs- und Genußmittelindustrie, die Zigarettenherstellung, die chemisch-pharmazeutische Branche, die Feinmechanik, die Optik, die Elektro- und später auch die Verpackungsmaschinenindustrie. Die weitere Einbindung in das deutsche Eisenbahnnetz (1839 erste Fernbahnlinie Deutschlands/ Leipzig-Dresden), der Ausbau der Schifffahrt, der Bau neuer Brücken und vieler anderer Verkehrswege prägten die Entwicklung der Stadt. Dresden wuchs schnell, es entstanden neue Stadtteile. 
Kurfürst Friedrich August I. (August der Starke)
Kurfürst Friedrich August I.
(August der Starke)
Damit begann die klassische Geschichtsperiode Dresdens, welche bis zum Beginn des Siebenjährigen Krieges andauerte. Keine andere Epoche war vom kurfürstlichen Hof so bestimmt wie die Regierungszeit Augusts des Starken. Höchste kunsthandwerkliche und künstlerische Leistungen spiegelten sich in den prunkvollen Barockbauten wider, welche in großer Anzahl zu dieser Zeit entstanden. Großzügige Hoffeste repräsentierten Kunstverständnis und gleichzeitig Machtverlangen. Mehrere Lustschlösser und -gärten entstanden. Mit dem Erwerb der polnischen Königskrone machte August der Starke Dresden zu einer Residenzstadt höchsten europäischen Ranges.
In der darauffolgenden Amtszeit von Friedrich August II. ließ Graf Heinrich von Brühl, ein Günstling des Kurfürsten, zahlreiche Bauten errichten, u. a. auf der Brühlschen Terrasse (heute nur noch Überreste der Brühlschen Herrlichkeiten erhalten).
Graf Heinrich von Brühl
Graf Heinrich von Brühl